Dr. Martin Luther in der Philatelie
Briefmarken zum Thema "Martin Luther"

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Wormser Themen

WORMS STADTPOST 1896-1898 Mi 3, 5-7 UNGEBRAUCHT

 

Worms [vɔʁms, im Dialekt vɔms] (lat. Wormatia, Borbetomagus oder Civitas Vangionum) ist eine kreisfreie Stadt im südöstlichen Rheinland-Pfalz und liegt direkt am linken Rheinufer. Das Mittelzentrum mit Teilfunktion eines Oberzentrums liegt jeweils am Rand der Metropolregionen Rhein-Neckar und Rhein-Main. Aufgrund dieser Lage wird es gleichzeitig der Planungsregion Rheinhessen-Nahe und der Metropolregion Rhein-Neckar (in der die Planungsregion Rheinpfalz aufgegangen ist) zugeordnet.
Die von den Kelten gegründete Stadt wetteifert mit Augsburg, Trier und Kempten um den Titel der ältesten Stadt Deutschlands. Worms ist der deutsche Vertreter im Most Ancient European Towns Network (Arbeitskreis der ältesten Städte Europas).

BRD 2005, Keltenfürst, Kelten, Post-FDC, Postkalender, Michel Nr 2436, Berliner Ersttagssonderstempel 21-09
BRD 2005: Keltenfürst! Post-Kalenderblatt - Michel-Nr 2436 mit Berliner Ersttagssonderstempel 21-09
BRD 2005, Keltenfürst, Kelten, Post-FDC, Michel Nr 2436, Berliner Ersttagssonderstempel 21-09
BRD 2005: Keltenfürst! Post-FDC Nr 2436 mit Berliner Ersttagssonderstempel 21-09
Bund, BRD 1977, Michel Nr. 943-945, Archäologie Archaeology, Kelten
Bund BRD 1977 Nr. 943-945 Archäologie Archaeology
Kelten, Halsring, Kelten Halsring, Michel 899, BRD, 1976, Schmuck Halsring Kelten Fürst
Kelten Halsring 1976
10.01.1985, 2000 Jahre Augsburg, Edition Philartes, Nr 1 von 85, Augsburg Briefmarke, Worms
10.01.1985 2000 Jahre Augsburg Edition Philartes Nr 1 von 85 - 503 von 1000 Signiert
Trier; Porta Nigra, Allierte Besetzung 1947, Rheinland-Pfalz, Michel:4, 12 Pfennige
Trier Porta Nigra
12.01.1984 BRD FDC 2000 Jahre Trier ETSt Bonn - Porta Nigra - Michel-Nr 1197
12.01.1984 BRD FDC 2000 Jahre Trier ETSt Bonn - Porta Nigra - Michel-Nr 1197


Bekannt ist Worms als Nibelungen- und Lutherstadt als auch für seinen Dom, der neben dem Mainzer und dem Speyerer Dom einer der drei romanischen Kaiserdome ist. Worms (jiddisch ווירמייזא Wermajze), eine der drei SchUM-Städte, war überdies ein Zentrum aschkenasisch-jüdischer Kultur in Deutschland.

Richard Schimanski, Worms, Nibelungenbrücke, Nibelungenturm,
07.10.2021 Nibelungen auf Bütten R.Schimanski
2016 Ganzsache Nibelungenfetspiele Worms
2016 Ganzsache Nibelungenfestspiele Worms
05.12.1932 Deutsches Reich, Sonderstempel Worms Lutherdenkmal
05.12.1932 Deutsches Reich, Sonderstempel Worms Lutherdenkmal
FDC 10er Set-Selbstklebend Erstverwenderstempel, 07.06.2018, 1000 Jahre Dom zu Worms
07.06.2018, 1000 Jahre Dom zu Worms
Dom zu Mainzer, Mainzer Dom, Mainer Dom Briefmarke, Mainz
15.05.1975 FDC Dom zu Mainzer (1000 Jahre)
BRD, 1995, Michel-Nr. 1811, Sehenswürdigkeiten, Dom zu Speyer 640 Pfennig
10.08.1995 Speyer Dom - Ersttagsblatt
02.09.1961 900 Jahre Kaiserdom Speyer FDC 20 Pfennig, Bund 1961 ** Mi 366
02.09.1961 900 Jahre Kaiserdom Speyer FDC 20 Pfennig

Stadtentstehung bis 9. Jahrhundert

Das Stadtgebiet von Worms wurde erstmals in der Jungsteinzeit (Neolithikum) etwa um 5000 v. Chr. von Ackerbauern und Viehzüchtern besiedelt. Während die ältere Forschung eine sehr hohe Siedlungskontinuität für den Bereich von Worms seit dieser Zeit postulierte, die sich auch in einem bereits frühzeitig funktionierenden Markt- und Verkehrswesen niedergeschlagen habe, gehen neuere Publikationen von einem Wechsel zwischen besiedelten und siedlungsfreien Phasen aus. Letztmals wird für die Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. für Worms und Rheinhessen eine mindestens 60 Jahre dauernde weitgehende Siedlungsleere angenommen.

Menschliche Entwicklung Jungsteinzeit Bronzezeit Kleinbogen #3296-3300 KoreaMenschliche Entwicklung Jungsteinzeit Bronzezeit Kleinbogen #3296-3300 Korea


Auf der unscheinbaren Anhöhe Adlerberg am Rhein im Süden von Worms wurden von 1896 bis 1951 insgesamt 25 Gräber aus verschiedenen Zeiten entdeckt. Davon stammen nach heutiger Kenntnis acht Gräber von der Adlerbergkultur (etwa 2300/2200–1800 v. Chr.) aus der Frühbronzezeit. Um die Erforschung dieser Funde hat sich der Wormser Arzt Karl Koehl verdient gemacht, auf den der Begriff „Adlerbergkultur“ zurückgeht.



Seit augusteischer Zeit (31 v. Chr. bis 14 n. Chr.) gehörten Worms und sein Umland zum römischen Herrschaftsgebiet. Ab Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. bis etwa 85 n. Chr. existierte auf dem Boden des heutigen Worms ein römischer Militärstützpunkt. Die zugehörige Zivilsiedlung mit dem aus dem Keltischen stammenden Namen Borbetomagus wurde Hauptort der Civitas Vangionum und entwickelte städtische Strukturen.
Kaiser AugustusKaiser Augustus - Aus der Serie "ITALIA REGNO" von 1929


In fränkischer Zeit setzt die gesicherte Wormser Bischofsliste mit Bischof Berchtulf ein, der 614 an der Pariser Synode teilnahm. Die frühen Bischöfe Amandus von Worms († 7. Jahrhundert) und Rupert von Salzburg († 718) zählen zu den Heiligen der römisch-katholischen Kirche. Amandus wurde Schutzpatron des Bistums und der Stadt Worms. Unter den Karolingern bildete Worms eines der Machtzentren, so dass seine Bischöfe im 8. und 9. Jahrhundert dem Königshof nahestanden.

Heiliger Rupert: 2007, Österreich, 2686 Maximumkarte (MK) - Michel-Nr.: 2686Heiliger Rupert: 2007, Österreich 55 C., Maximumkarte (MK) - Michel-Nr.: 2686 "Schutzpatrone (VI): Heiliger Rupert, Landespatron von Salzburg" auf dekorativer farbiger Maximumkarte der Edition MERIO-PHIL mit der Abbildung des Heiligen Ruperts mit Salzfässer, Seekirchen am Wallersee 24.9.2007


In fränkischer Zeit setzt die gesicherte Wormser Bischofsliste mit Bischof Berchtulf ein, der 614 an der Pariser Synode teilnahm.

 

 Mittelalter

829 und 926 fanden Reichstage des Franken- bzw. Ostfrankenreiches in Worms statt. Zu dieser Zeit war Worms, das im 9. Jahrhundert noch eines der karolingischen Machtzentren gewesen war, durch die fränkische Reichsteilung schon in eine Randlage gerückt. Auf dem Hoftag zu Worms im Mai 961 ließ Otto der Große seinen siebenjährigen Sohn Otto II. zum Mitkönig erheben. Am 2. Februar 965 feierte Otto I. nach der Rückreise von Italien in Worms den Jahrestag seiner Kaiserkrönung und im August 966 regelte er in Worms die Vertretung für die Zeit seiner neuerlichen Abwesenheit. 976 erhielt Otto von Worms das neugeschaffene Herzogtum Kärnten zu Lehen, das vorher ein Teil Bayerns gewesen war.

Kaiser Otto der Große (I) und Otto II

 

Scott # 410 - 1979 , "Kaiserfrühstück Otto II, 10th Cent." Turks & Caicos, Kaiser Otto II
OTTO II
Kaiser Otto der Große
Kaiser Otto der Große
Kaiser Otto der Große - Palmin Sammelbild; Worms
Kaiser Otto der Große - Palmin Sammelbild


Mit den Saliern begann der Aufstieg der Stadt zu ihrer größten Blüte. 1074 erlangte sie die Zollfreiheit. 1076 fand hier ein weiterer Hoftag statt, auf dem König Heinrich IV. Papst Gregor VII. für abgesetzt erklärte und dafür umgehend mit dem Kirchenbann belegt wurde – eine der Folgen dieser Ereignisse war dann der Gang nach Canossa.

 

Offizieller Sonderbrief, Historisches Museums der Pfalz, Auflage nur 10.000 Stück von 1992
1992: Salier
Heinrich IV zu Kanossa 1077 - Vignette
Heinrich IV zu Kanossa 1077 - Vignette
Papst Gregor VII _Vatikan von 1985_01
Papst Gregor VII _Vatikan von 1985_01
Papst Gregor VII _Vatikan von 1985_02
Papst Gregor VII _Vatikan von 1985_02
Papst Gregor VII _Vatikan von 1985_03
Papst Gregor VII _Vatikan von 1985_03
1977 Italien Canossa
1977 Italien Canossa


1122 wurde in Worms das nach der Stadt benannte Wormser Konkordat geschlossen. In dieser Zeit bildet sich die städtische Verfassung mit einem selbständig agierenden Stadtrat als Vertreter der Bürgerschaft heraus. Nach dem Untergang der Salier 1125 verbanden sich auch die Staufer eng mit der Stadt.

900 Jahre Wormser KonkordatSonderstempel "900 Jahre Wormser Konkordat"


Mehr zum Wormser Konkordat 1122


1184 räumte Kaiser Friedrich Barbarossa der Stadt umfangreiche Freiheitsrechte ein, was als Begründung der Reichsstadt gelten kann. Das 12. Jahrhundert war dann vom beginnenden Streit zwischen dem Bischof und dem Stadtrat um die faktische Herrschaft über die Stadt geprägt – ein Konflikt, der bis ins 16. Jahrhundert andauern sollte.

Kaiser Barbarossa, Staufer, Worms, Briefmarke Worms
Kaiser Barbarossa Maximumkarte
Kaiser Barbarossa, Palmin Sammelbild, Staufer, Worms, Barbarossakopf; Briefmarke Worms
Kaiser Barbarossa - Palmin Sammelbild
Kaiser Barbarossa_Entwürfe
Kaiser Barbarossa_Entwürfe
Staufer, Kaiser Barbarossa, Worms, Briefmarke Worms
Staufer: BRD FDC MiNr 933 (1G). 14.04.1977.


Frühe Neuzeit

Wormser Reichstag von 1495: Kaiser Maximilian I 

Der falsche Kaiser wurde 1995 auf dieser Briefmarke abgebildet. Die Sondermarke zu 100 Pfg. erschien anläßlich des 500. Jahrestages der Einberufung des Wormser Reichstages. Sei zeigt ein Porträt, die Tagungsstätte "Zur Münze" sowie die erste Seite des Libells zum Wormser Reichsgrundgesetz. Hier unterlief der Deutschen Bundespost jedoch ein fundamentaler Irrtum: Er wurde auf der Marke nicht Kaiser Maximilian abgebildet, der den Wormser Reichstag von 1495 einberufen hat, sondern dessen Vater, Kaiser Friedrich III., der bereits 1493 gestorben ist.

 

Falscher Kaiser, Maximilian I
1995 BRD Michel 1773 Erstagsstempel Worms
525 Jahre Leibziger Messe Kaiser Maximilian I
2022 BRD Ganzsache 525 Jahre Leibziger Messe Kaiser Maximilian I
1995_BRD_Michel_1773_Sonderstempel_WO
1995_BRD_Michel_1773_Sonderstempel_WO
04.06.1969 Maximilian der I Östereich FDC
04.06.1969 Maximilian der I Östereich FDC
Maximilian I Palmin Sammelbild
Maximilian I Palmin Sammelbild
Kaiser Friedrich III, Worms, Briefmarken
1983 500 Jahre Linz - Kaiser Friedrich III - und Wappen 5 S postfrisch
Grabmal Kaiser Friedrichs III, Kaiser Friedrichs III, Briefmarke
Grabmal Kaiser Friedrichs III 5 g + 20 g
Grenada Block 578 - Karl VIII, Feldzug gegen Italien, Karl VIII Worms, Karl VIII Briefmarke
Grenada Block 578 - Karl VIII

Mehr zum Reichstag 1495


1495 fand unter König Maximilian erneut ein Reichstag statt, auf dem die Reichssteuer, das Reichskammergericht und das Fehdeverbot des Ewigen Landfriedens eingeführt wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Stadt den Höhepunkt ihrer wirtschaftlichen Blüte schon überschritten. Der Bürgeraufstand 1512/13 und die Fehde mit Franz von Sickingen zwischen 1515 und 1519 zerrütteten die Finanzen der Stadt weiter. Faktisch war die Stadt zwar eine freie Reichsstadt, aber dem Bischof und der Geistlichkeit, die nach verschiedenen Schätzungen zwischen 30 und 50 % der Stadtbevölkerung ausmachten (wobei Gesinde und Dienstpersonal mitgezählt sind), war es in zähen Verhandlungen gelungen, derart viele Sonderrechte durchzusetzen, dass der Handlungsspielraum des Stadtrats eng begrenzt war. Außerdem war im Laufe des 15. Jahrhunderts der Einfluss der kurpfälzischen Rheingrafen auf die Stadt stark gestiegen. Zeitweise waren der Wormser und der Speyerer Bischofsstuhl von Brüdern des Pfalzgrafen besetzt.

2019 Österreich, ANK 3478 500. Todestag Kaiser Maximilian I, ET: 1010, 11.4.192019 Österreich, ANK 3478 500. Todestag Kaiser Maximilian I, ET: 1010, 11.4.19



Luther auf dem Reichstag zu Worms 1521

Wie in vielen anderen Städten breitete sich auch in Worms, besonders im geistig freien Stadtklima, das neue Gedankengut der Reformation früh und schnell aus. In diesem Zusammenhang wichtig war der 1521 abgehaltene Reichstag zu Worms, auf dem Martin Luther seine Schriften und reformatorischen Kenntnisse gegen Kaiser Karl V. verteidigte. Worms wurde zu einem Zentrum und Experimentierfeld der Reformation: 1524 wurde hier erstmals eine deutsche evangelische Messe gedruckt, 1526 veröffentlichte William Tyndale in Worms die erste englische Version des Neuen Testaments. 

17. April 2017 Sonderstempel Worms 500 Jahre Luther vor Kaiser und Reich - Maximumkarte 80 Cent Individual
17. April 2017 Sonderstempel Worms 500 Jahre Luther vor Kaiser und Reich - Maximumkarte 80 Cent Individual
Vignette Worms 1921 - 400 Jahre Reformation - Canada, Reichstag zu Worms, Martin Luther 1521, Worms
Vignette Worms 1921 - 400 Jahre Reformation - Canada
Vignette Worms 1921 - 400 Jahre Reformation - RZW, Martin Luther 1521, Worms
Vignette Worms 1921 - 400 Jahre Reformation - RZW
Vignette Worms 1921 - 400 Jahre Reformation - Ungarn, Martin Luther 1521, Worms
Vignette Worms 1921 - 400 Jahre Reformation - Ungarn
2019.11.08_Sonderstempel KarlV Kiel Nr 21 276_1
2019.11.08_Sonderstempel KarlV Kiel Nr 21 276_1

Mehr zum Reichstag 1521


Der Versuch des Wormser Stadtrats, in der Zeit des Bauernkriegs 1525 alle bischöflichen Privilegien zu beseitigen, scheiterte. Worms wurde aber evangelisch; der Bischof und die Geistlichen behielten ihre Sonderrechte und den Dom, römisch-katholische Gläubige konnten jedoch nicht Mitglied im Stadtrat werden.


1659 bot Kurfürst Karl I. Ludwig von der Pfalz der Stadt an, sie zur Hauptstadt der Kurpfalz zu machen und die Universität Heidelberg nach Worms zu verlegen. Die Stadt lehnte dies ab. Den Titel „Hauptstadt der Kurpfalz“ hatten bereits Heidelberg, Mannheim und Frankenthal. Der Vorschlag war ein Versuch des Kurfürsten, in der Stadt verstärkt Einfluss zu gewinnen, was die althergebracht dort Berechtigten, insbesondere der Rat der Stadt und der Bischof, nicht gutheißen konnten.

Karl Ludwig von der Pfalz; Worms, Luther, Nibelungen, Schum
Karl Ludwig von der Pfalz
Heidelberg
Heidelberg
600 Jahre Universität Heidelberg, UNI Heidelberg, Churfürst Ruprecht I, Heidelberg
16.10.1986 600 Jahre Universität Heidelberg - Maximumkarte - ETSt. Churfürst Ruprecht I 1386 - Michel-Nr. 1299 (2)


1689 wurde die Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch Truppen König Ludwig XIV. zerstört. Ein zeitgenössischer Bericht dazu stammt von Elieser Liebermann, Sohn von Juspa Schammes, den er bei Herausgabe des Werkes Ma’asseh nissim seines Vaters als Abschlusskapitel anfügte. Die Bevölkerung wurde vertrieben, und es dauerte etwa zehn Jahre, bevor das städtische Leben wieder in Gang kam.

FRANCE CEF ETB 1978 VERSAILLES LUDWIG LOUIS XIV FAUNA TIERE PFERD HORSE z3247FRANCE CEF ETB 1978 VERSAILLES LUDWIG LOUIS XIV FAUNA TIERE PFERD HORSE z3247


Der Ludwigsplatz ist nach König Ludwig XIV benannt

29.06.2019 Sonderstempel "175 Jahre Paradeplatz Worms"
29.06.2019 Sonderstempel "175 Jahre Paradeplatz Worms"
29.06.2019 Sonderstempel "175 Jahre Paradeplatz Worms"
29.06.2019 Sonderstempel "175 Jahre Paradeplatz Worms"
2019.06.29_Sonderstempel 175 Jahre Paradeplatz Worms4
2019.06.29_Sonderstempel 175 Jahre Paradeplatz Worms4
29.06.2019 Sonderstempel "175 Jahre Paradeplatz Worms"
29.06.2019 Sonderstempel "175 Jahre Paradeplatz Worms"
Ludwigsplatz
Ludwigsplatz
Stempel Nr: 12/144, Worms, Sonderstempel, Ludwigsplatz
Sonderstempel - Worms - Ludwigsplatz

Ludwigsplatz - Benannt nach Ludwig XIV.


Weitere Ansichtskarten als PDF vom Briefmarkensammlerverein Worms e.V.

19. und 20. Jahrhundert

Von 1792 bis 1814 gehörte Worms zur Ersten Französischen Republik und zum Ersten Kaiserreich, seit 1815 zum Großherzogtum Hessen als Teil der Provinz Rheinhessen. Der Geometer Konrad Schredelseker erarbeitete 1809 bis 1810 den ersten Katasterplan von Worms „Atlas géometrique de la ville de Worms.“ 1835 wurden in Rheinhessen die vier Kreise Mainz, Bingen, Alzey und Worms als staatliche Verwaltungsbezirke eingerichtet.

BLOCK SET 2018 FRANCE, HISTORY, NAPOLEON BONAPARTE, Worms
BLOCK SET 2018 FRANCE HISTORY NAPOLEON BONAPARTE


Im Zuge der 1874 im Großherzogtum Hessen nach preußischem Vorbild vorgenommenen Reform der Kreisverfassung kam es auch zu einer neuen Kreiseinteilung. Die damals geschaffene Gliederung der Provinz Rheinhessen in fünf Kreise (Alzey, Bingen, Mainz, Worms, Oppenheim) hatte mehr als sechs Jahrzehnte Bestand.

Alzey 1927
Alzey 1927
1925 Bingen - Reklamemarke - Kaffee Hag - Rheinhessisches Städtewappen
1925 Bingen - Reklamemarke - Kaffee Hag - Rheinhessisches Städtewappen
Mainzer Dom
Mainzer Dom
Vignette Worms stadtwappen
Vignette Worms stadtwappen
Reklamemarke; Kaffee Hag; Wappen von Oppenheim, Hessen
Reklamemarke - Kaffee Hag - Wappen von Oppenheim / Hessen


Nach der 1937 durchgeführten Aufhebung der drei Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen wurde am 1. November 1938 in Hessen eine einschneidende Gebietsreform durchgeführt. Im Umkreis von Worms wurden der Kreis Oppenheim und der Kreis Bensheim aufgelöst. Dabei wurden die rechtsrheinischen Gemeinden Lampertheim, Bürstadt, Hofheim und Biblis dem neugeschaffenen Landkreis Worms, der aus dem Kreis Worms hervorging, angegliedert. Die Städte Mainz und Worms wurden als Stadtkreise verselbständigt. Diese so geschaffene Verwaltungsgliederung hatte bis zum Kriegsende 1945 Bestand.

Wormser Dom, Briefmarke Wormser Dom, Französische Zone, Rheinland-Pfalz
Wormser Dom
15.05.1975 Mainzer Dom
15.05.1975 Mainzer Dom


Durch zwei alliierte Bombenangriffe am 21. Februar und 18. März 1945 wurde die Stadt weitgehend zerstört. Der britische Luftangriff vom 21. Februar 1945 zielte auf den am Rand der Innenstadt gelegenen Hauptbahnhof und die südwestlich des Stadtzentrums gelegenen Chemiefabriken, zerstörte aber auch weite Teile des Stadtzentrums, darunter auch die 1709–1725 als „Reformationsgedächtniskirche“ errichtete Dreifaltigkeitskirche, die bis auf die Außenmauern und Teile des Turmes komplett ausbrannte.

Worms nach 1945 - Trümmerfrauen Individual 2022 0.70
Worms nach 1945 - Trümmerfrauen Individual 2022 0.70
Worms nach 1945 - Dreifaltigkeitskirche Individual 2022 0.70
Worms nach 1945 - Dreifaltigkeitskirche Individual 2022 0.70
Worms nach 1945 - Dreifaltigkeitskirche Individual 2022 0.70
Worms nach 1945 - Dreifaltigkeitskirche Individual 2022 0.70


In Brand gesetzt wurde dabei auch der Wormser Dom. 239 Einwohner starben. Beim US-amerikanischen Angriff vom 18. März 1945 wurden 141 Personen getötet. Durch die Angriffe wurden etwa 15.000 Einwohner obdachlos. 35 % des Gebäudebestands wurden vollständig zerstört, weitere 29 % unterschiedlich schwer beschädigt.[20] Die Innenstadt wurde nach dem Krieg in größtenteils modernem Stil wieder aufgebaut.



Die vormalige hessische Provinz Rheinhessen wurde 1946 zum Regierungsbezirk Rheinhessen des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz. Von 1968 bis zur Auflösung der rheinland-pfälzischen Regierungsbezirke 2000 gehörte Worms dem Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz an.

Rheinland-Pfalz Numisbrief vom 16.09.1993 mit Medaille PPRheinland-Pfalz Numisbrief vom 16.09.1993 mit Medaille PP


PDF: Virtuelle Ausstellung des Briefmarkensammlerverein Worms e.V.  "Was es in Worms einmal gab ..." 


Wormser Vignetten / Reklamemarken 

Vignette Worms 1906 - Allgemeine Ausstellung, Reklamemarke Worms
Vignette Worms 1906 - Allgemeine Ausstellung
Vignette Worms Dom, H. Lampe & Co Worms, Alkoholfreier Traubensaft, Reklamemarken
Vignette Worms Dom
Vignette Worms Hafen, H. Lampe & Co Worms, Alkoholfreier Traubensaft, Reklamemarken
Vignette Worms Hafen
Vignette Worms Liebfrauenkirche Alt-Tag, H. Lampe & Co Worms, Alkoholfreier Traubensaft, Reklamemarken
Vignette Worms Liebfrauenkirche
Vignette Worms Lutherpförtchen, H. Lampe & Co Worms, Alkoholfreier Traubensaft, Reklamemarken
Vignette Worms Lutherpförtchen
Vignette Worms Reformationsdenkmal, Lutherdenkmal Worms, H. Lampe & Co Worms, Alkoholfreier Traubensaft, Reklamemarken
Vignette Worms Reformationsdenkmal
Vignette Worms Rheinbrücke, H. Lampe & Co Worms, Alkoholfreier Traubensaft, Reklamemarken
Vignette Worms Rheinbrücke
Vignette Worms Kindererholungsheim
Vignette Worms Kindererholungsheim
Vignette Worms Elefant, Brauerei Elefantenbräu von Louis Rühl , Brauerei, Elefantenbräu, Louis Rühl
Vignette Worms Elefant
Vignette Worms Schieferfabrik
Vignette Worms Schieferfabrik
Vignette Worms Zoo
Vignette Worms Zoo
Wormser Rheinbrücke 2008, Briefmarken, Vignetten, Vignette, Reklamemarke, Historisches Gedenkblatt
2008 Historisches Gedenkblatt 1. Vignettenblock Freigabe der 2. Wormser Rheinbrücke 2008 - Auflage 500
Wormser Rheinbrücke 2008, Briefmarken, Vignetten, Vignette, Reklamemarke, Historisches Gedenkblatt
2008 Historisches Gedenkblatt 2. Vignettenblock Freigabe der 2. Wormser Rheinbrücke 2008 - Auflage 500


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